Gedanken
über das Leben auf unserer Erde und
das
Zusammenleben der Menschen
Meine
Suche nach einer realistischen, neuen Gesellschaftsordnung
Yves
Wechlin
Arbeitsdokument,
Zuletzt geändert: 27.02.15
Diese
Seite ist eine von mehreren, zu Themen wie Gesellschaft und
Philosophie, Astronomie und Universum
●Inhalt:
●Einleitung
●Meine
Vorstellungen und Gedanken zu einer alternativen Gesellschaftsform
und deren Umsetzung
●Analyse
der gegenwärtigen Demokratie/Marktwirtschaft hinsichtlich ihrer
Anpassungsfähigkeit
●Links/Bücher
●Legende
●Einleitung
Hier
bin ich auf der Suche nach einer möglichen, alternativen Form des
Zusammenlebens. Aufbauend vor allem auf den Ideen des Hedonismus* und
einer Leitkultur des evolutionären Humanismus. Dies versuche ich
möglichst ergebnisoffen zu tun, unter Berücksichtigung der vorher
genannten Ideen, der mir zur Verfügung stehenden Informationen, und
meinem Anliegen, auch für mich selbst zu mehr Klarheit über meine
Vorstellungen zu gelangen.
Wie
gesagt, es ist ein Versuch als auch ein Spiegelbild meiner
gegenwärtigen Gedanken zu diesem Themenbereich, und ist
dementsprechend jederzeit veränderbar ohne je einen Anspruch auf
"die" Wahrheit zu erheben.
Die
einzelnen Themenpunkte und Fragen, die ich nachfolgend
niederschreibe, sind eine Sammlung loser Gedanken, als auch aus
gelesenen Büchern gewonnenen Einsichten, welche mich beschäftigen.
Auch
aus dem Grund, da für mich die Frage im Raum steht, warum es auch
heute noch ein so starkes Missverhältnis zwischen Wissen und
Umsetzung, nicht nur auf dem Gebiet des Zusammenlebens, der
Gesellschaftsformen gibt.
Die
nachfolgenden Ideen, verstehen sich zugleich auch als Anpassung
unseres gegenwärtigen Gesellschaftsmodelles, sie haben also nicht
zwingend den Anspruch ein neues Modell zu bedingen. Mein
Hauptanliegen ist die Berücksichtigung und Zusammenführung von
möglichst vielen Informationen("Schwarmintelligenz"),
zwecks Findens einer alternativen, realistischen Form des
Zusammenlebens im Sinne eines evolutionären Humanismus und
Hedonismus oder einer dementsprechenden Form.
●Meine
Vorstellungen und Gedanken zu einer alternativen Gesellschaftsform
und deren Umsetzung
●Leitkultur
- Leitlinie:
Diese
Beschreibung gilt für den gesamten nachfolgenden Text, und wird in
diesem meist nur noch als Leitlinie oder Prinzip bezeichnet:
Die
Basis für ein Zusammenleben soll das Grundprinzip des Hedonismus*
oder etwas dementsprechendes sein - dies ermöglicht ein
selbstständiges und freies Zusammenleben, mit Nutzen für alle ohne
dem anderen zu Schaden: Selbstregulation**
●Vorstellungen
zu einer neuen Gesellschaftsform
Eine
die ohne Dogmatismus, Gewalt und
Bevormundung auskommt, damit sind Formen jeglicher Art von
Diktaturen, seien es nun weltliche religiöse oder sonstige,
ausgeschlossen.
Ich
denke, es geht hier um die Frage, wie viel Vorgaben, Vorschriften
oder Gesetze nötig sind, damit eine Gruppe, eine Gemeinschaft
funktionieren kann. Alle bisherigen Gesellschaftsformen inklusive der
heutigen sind, wenn auch teilweise gut gemeint, mit Gesetzen und
Vorschriften heillos überfrachtet und fördern keineswegs eine
selbständige auf Individualismus beruhende Lebensart,
stattdessen tun sie vor allem das genaue Gegenteil. Dies macht sich
heutzutage in Erscheinungen wie Politikverdrossenheit, Allgemeines
Desinteresse und Extremismus in allen erdenklichen Formen, mehr als
deutlich bemerkbar.
Ausgehend
von dieser Frage, bleibt eine Form von Gesetz übrig, die man als
Leitlinien bezeichnen könnte, Leitlinien
welche nach dem Prinzip der Schwarmintelligenz von möglichst vielen
Individuen aufgestellt werden - schon alleine die Bezeichnung
vermittelt den Menschen, dass es hier nicht um Verordnungen, oder gar
Zwangsmassnahmen von irgendwo da oben geht, sondern um Informationen,
wie wir am besten unser Zusammenleben bewerkstelligen können - im
Gegensatz zu Gesetze schon eindeutig mehr mit positiver Ausstrahlung
behaftet: Denn wenn wir ohne diesen Zwang von da oben handeln, sind
wir offener und viel mehr bereitwilliger dazu, unser Verhalten bis zu
einem gewissen Grad, den von uns geschaffenen und jederzeit
veränderbaren Leitlinien anzupassen. Damit
erreicht
man, dass sich keiner wirklich untergeordnet fühlt und doch im
grossen Ganzen der Gesellschaft mitwirkt - wir unterwerfen uns nicht
diesen Leitlinien, sondern wir stellen sie gemeinsam auf, um für
unser und aller Leben das beste während unserer Existenz erreichen
zu können.
●Dazu
habe ich mittlerweile eine etwas modifizierte Vorstellung, und zwar
dahingehend, dass es möglich sein könnte, ohne das erstellen,
aufschreiben usw von Leitlinien auszukommen:
Der
Kerngedanke dahinter ist der bedeutende
Unterschied zwischen Regeln fürs Zusammenleben in Form von Gesetzen
und in Form von Leitlinien oder Prinzipien.
Während
Gesetze auf Macht, eine Institution und einen starken Staat bauen und
mehr oder weniger als unfehlbar gelten und durch verschiedenste Arten
von Gewalt erst durchgesetzt werden müssen, ermöglichen Leitlinien
dem Menschen, einerseits seine ganz individuellen Fähigkeiten,
Wünsche und Begehren zu Leben, als andererseits auch konfliktfrei in
Gruppen miteinander auszukommen.
Denn
der Unterschied hier ist, dass diese Leitlinien zwar durchaus als
Regeln des Zusammenlebens bezeichnet werden können, dass diese aber
bereits von Natur aus in jedem
einzelnen Menschen vorhanden sind: Ich nenne dies einfach mal
fundamentale menschliche
Prinzipien. Es sind Eigenheiten, Gefühle wie wir uns und die
Umwelt sehen und wahrnehmen, es sind fundamentale Grundstrukturen des
menschlichen Seins, die sowohl bewusst als auch unbewusst in uns
wirken, wenn wir es denn nur zulassen.
Aus
diesem Grund bräuchten wir keine wie auch immer geartete Gewalt oder
Institution, als auch keine geschriebenen Gesetze, sondern einfach
nur die Erkenntnis, das akzeptieren über das Vorhandensein
in ein Urvertrauen, in die Tatsache, dass jeder Mensch die gleichen
fundamentalen menschlichen Prinzipien in sich trägt.
●Anders
ausgedrückt, schon Heute, vielleicht auch schon sehr viel länger,
schlummern diese Prinzipien in uns, nur wird uns von den derzeit
herrschenden Gesetzen und Gesellschaftsordnungen es nicht erlaubt sie
anzuwenden, indem die Gesetze eines Staates, einer Institution mit
einer imaginären natürlichen Überlegenheit und einem immer "Recht
haben" vollkommen aus unserer Realität enthoben werden, und
damit jeglicher Kritik von Grund auf erhaben sind.
Das
bedeutet nicht, dass ich hier andeuten will, es sollen alle Menschen
so sein wie die anderen in allen Belangen - nein, dies betrifft eben
nur diese Prinzipien, der natürliche
Garant für die bestmöglichste individuelle Selbstverwirklichung und
ein friedliches Zusammenleben mit der Umwelt.
Darauf,
über dieses Fundament, kann sich sodann das jeweilige Selbst eines
jeden Individuums entfalten und entwickeln - eine Möglichkeit die
maximale Freiheit, Selbstverwirklichung und damit Glück, Freude und
Sinn im Leben mit sich bringen würde.
●Gibt
es eine "optimale" Gesellschaftsordnung?:
Welche
spezifischen Eigenheiten, Besonderheiten sollte eine alternative
Gesellschaftsordnung, oder die Frage welche Art des Zusammenlebens
zwischen den Menschen ist die optimalste - und gibt es die, oder wie
erkennen wir sie.
Ich
wage einmal zu behaupten, dass es
im Grunde gar nicht darum gehen sollte, "die" optimale
Gesellschaftsordnung zu finden(Ganz davon abgesehen: Wie
sollen wir wissen, dass die, oder die Gesellschaftsform es ist -
konzentrieren wir uns nur darauf, verlieren wir uns womöglich in
einer ewigen Suche und vergessen das Leben im Hier und Jetzt, auf der
Suche nach einer nicht zu beweisenden optimalen Gesellschaftsform),
also quasi ein "End-Ziel" vor Augen zu haben, sondern dass
die beste Lösung dieser Frage darin besteht, als
Gesellschaft sich jederzeit, wenn notwendig, den Bedingungen
entsprechend bestmöglich anpassen zu können. Es sollte
niemals eine Gesellschaft geben, die stur auf einmal erstellte
Leitlinien beharrt - also eine statische, unbewegliche Gesellschaft,
sondern eine die flexibel und offen für Veränderungen ist, und
damit auf lange Sicht die besseren Überlebenschancen, als auch
allgemein die besseren Existenzbedingungen in der Gegenwart hat.
●Beispiel
einer möglichen neuen Gesellschaftsform:
Eine
Gesellschaftsordnung nach dem Prinzip der
Selbstverantwortung/Selbstständigkeit, der positiven
Anarchie****(Ich bringe hier zwar immer das Beispiel von den
Ideen des Hedonismus zur Sprache, was aber auch eine andere Form
eines Zusammenlebens nicht ausschliesst, welche sich nach den
Prinzipien der grösstmöglichsten individuellen Freiheit richtet).
Problematisch
dabei dürfte die Selbstregulation sein, besser gesagt die Frage ob
eine Selbstregulation in der Praxis funktionieren und bestehen kann -
in der bisherigen Geschichte der Menschen, meine ich eher eine starke
Tendenz in Richtung einer Bevorzugung des Menschen gegenüber einer
wie auch immer ausgeprägten Führung zu erkennen, wenigstens
bis zu einem gewissen Ausmass, gleichzeitig erkennt man aber auch
deutlich das starke Verlangen nach Individualität, welches gerade
heutzutage die bestehenden Gesellschaftsordnungen immer mehr
überfordert, natürlich auch aus dem Grund, da auf dieses Verlangen
nicht ausreichend eingegangen wird.
Ebenso
als zumindest bedenkenswert erachte ich die Frage, wie sich eine
positive Anarchie**** auf zum Beispiel die Wirtschaft oder die
Wissenschaft auswirken wird - sind die Ideen dieses Zusammenlebens
damit so zu vereinbaren, dass uns damit kein Nachteil entsteht?
●Eine
Gesellschaftsform der grösstmöglichsten Induvidualität:
Ein
interessanter Gedanke hierzu könnte sein, ob der Mensch unter
Umständen doch mehr auf Eigenverantwortung
in Richtung der Idee einer positiven Anarchie**** aus ist, dass
dieses Grundprinzip dem Urwesen des
Menschen mehr entspricht als eine Unterordnung in einer
(zu)grossen Gruppe - oder dass dies zumindest heutzutage so ist, dass
dies der Schritt in der Evolution
sein könnte, den wir Menschen zu machen haben, um nicht nur zu
überleben sondern uns auch als intelligente Zivilisation so
weiterzuentwickeln, dass wir unserer Verantwortung gegenüber der
Biosphäre der Erde als auch uns selbst gerecht werden können.
Für
mich sprechen die gegenwärtigen Gesellschaftsformen eher eine
Sprache des immer Gleichen in einem neuen Gewand, es zieht sich wie
ein roter Faden durch die Geschichte, dass die Menschheit bestimmt
ist durch Herrscher und Beherrschte, durch Reiche und Arme, durch
Wissende und Unwissende: Kurz, im Prinzip hat sich seit der Zeit, wo
der Mensch in immer grösseren Gruppen, in der sogenannten
Zivilisation lebte, nichts verändert - immer in Bezug zu unserem
Grundverhalten.
Auch
die durchaus für sich gesehen zahlreichen positiven Aspekte, die
diese Lebensgemeinschaft der Zivilisation herausgeformt hat, sind in
meinen Augen lediglich Strategien,
das bisherige Verhaltenssystem des Menschen zu erhalten und zu
verteidigen - man könnte vielleicht auch von einer Strategie der
Zugeständnisse im Tausch für die Akzeptanz des Bisherigen sprechen.
Und
das gefährlichste, bedrohlichste hierin finde ich, dass dies alles
nur auf sehr unbewusster Ebene abläuft - sowohl diejenigen Menschen,
die das Bisherige repräsentieren und durchsetzen, als auch
diejenigen, die sich einfach danach richten, sind sich dessen nicht
bewusst.
●Eine
Gesellschaftsform nach den Prinzipien der positiven Anarchie****,
nach dem vielleicht sehr negativ klingendem Egoismus und
Selbstständigkeitsprinzip im Sinne eines Hedonismus, hätte unter
anderem einige weitreichende Vorteile für alle daran Beteiligte -
wäre also gar nicht negativ. Ich meine hier vor allem, dass dadurch,
dass auf das Individuelle gesetzt wird, viele Konfliktsituationen
erst gar nicht mehr entstehen oder massiv verringert auftreten:
Bedingt durch das Recht, dass sich jeder Mensch nach seinen
Möglichkeiten frei entfalten kann, ohne von irgendjemandem oder
einer Institution daran gehindert zu werden, erhöht sich die
Zufriedenheit eines jeden Menschen mit sich selbst als auch mit
seinen Mitmenschen und macht damit gleichzeitig die Anwendung
von Gewalt und Ungerechtigkeit
jeder Art zu dem was es sein sollte: Überflüssig
und sinnlos, und damit nicht mehr existent.
●Anpassung
- Veränderung
●Wer
oder Was hindert uns daran, uns bestmöglichst anzupassen?: Es
hindert uns Niemand und Nichts daran, ausser wir selbst!
In
allen Bereichen von unserem Verhalten und Zusammenleben, lässt sich
eine bestmögliche Anpassung nur dann wirkungsvoll und umfassend
umsetzen, wenn möglichst viele Individuen ihr Ur-Misstrauen
im Umgang mit ihren Mitmenschen ablegen, und zur Einsicht gelangen,
dass es so einfach sein kann Konflikte, Probleme zu lösen wenn man
für sich selbst klar wird, dass der andere genauso diese Hoffnung
hat und mitnichten irgend etwas anderes im Sinne hat.
Womöglich
blockieren wir uns bei diesem Aspekt, dem Ur-Misstrauen, selbst:
Jedes Individuum meint zu wissen,
dass die anderen, die Mitmenschen bei jeder sich bietenden
Gelegenheit etwas tun, was einem selbst schadet, und so verhält und
denkt sich jeder gegen jeden, keiner Traut dem anderen.
Ein
Verhalten, welches uns einst in der Vergangenheit das Überleben
sicherte, und uns heute mehr denn je an einer angemessenen
Weiterentwicklung hindert, als uns schlimmsten Falls auch einer
Selbstzerstörung näher bringt. Ich spreche hier von einem
Misstrauen gegenüber anderen Individuen, wir können(Oder wollen
wir?) nicht neutral entscheiden(Sprich, wir wissen zwar, dass diese
oder jene Anpassung nötig wäre, werden aber von unserem eigenen
Misstrauen quasi überstimmt, und gegenüber uns selbst sind wir
immer noch am meisten hörig - Stichwort
Selbsterhaltungstrieb/Überleben) - je stärker desto weniger
verwandt diese mit uns selbst sind.
Dies
könnte uns daran hindern alle Verhaltensweisen bestmöglichst
anzupassen, da wir Angst haben, dass der andere sich nicht daran hält
und uns so womöglich ein Nachteil entstehen kann.
Dem
ist die Einsicht, dass ein jeder Mensch von seinen Grundbedürfnissen
her genau das selbe möchte, nämlich zu Leben und zwar sein
möglichst individuelles Leben zu verwirklichen und nicht etwa dem
anderen "böses" antun, entgegenzustellen.
Das
"Böse", ist nicht real, es ist nicht etwas was uns
bestimmt und beherrscht - wir selbst haben dieses "Böse"
als imaginäre Wirklichkeit erschaffen, wir sind frei und fähig dies
jederzeit zu ändern.
Diesen
Kreislauf der ewigen Selbstblockade hinsichtlich unserer wahren
Möglichkeiten unserer evolutionären Weiterentwicklung, gilt es zu
durchbrechen und zu beenden.
Gerade
auch aus dem Grund, da die derzeitige Gesellschafts- und
Wirtschaftsordnung, die Demokratie und die soziale Marktwirtschaft,
immer mehr an negativem Einfluss auf die vorhin geschilderte
Selbstblockade nehmen und uns womöglich auf einen Zustand hin
formen, den wir irgendwann nicht mehr beherrschen und verändern
können:
Damit
wäre dann das grosse Risiko einer sogenannten Zivilisation, einer
intelligenten Lebensgemeinschaft, sich eher selbst zu zerstören als
sich anzupassen, eher kurz als lang zu existieren, angesprochen - das
Los von jedem hochentwickeltem, intelligentem Leben wie uns Menschen.
Dieses
Los besagt jedoch nicht nur dieses Risiko, es beton zugleich eine
enorme Chance und Verantwortung von jeglichem intelligentem Leben,
die Möglichkeit die es dazu befähigt, sich wahrlich intelligent zu
Verhalten, die Chance, Erkenntnisse und Wissen zu erlangen und vieles
mehr.
Dies
alles macht den Menschen innerhalb der Biosphäre der Erde nicht zu
etwas wie eine Krone der Schöpfung, gibt ihm nicht das Recht alles
auszubeuten und zu besitzen, zu beherrschen - es macht ihn aber zu
der einzigartigen Lebensform der Biosphäre der Erde, die als eine
Art von Botschafter, einem Vertreter und Anwalt dessen bezeichnet
werden kann.
Berücksichtigt
man diese Idee, hat man bereits einen Sinn im Leben des Menschen
erkannt(Inmitten eines Universums, dessen Natur keinerlei solchem
Sinn sein eigen nennt), einen Sinn den wir uns aber selbst geben oder
finden müssen und uns schlussendlich zu unserem auch ganz
persönlichen, individuellen Glück führen kann.
●Themen
und Aussagen einer neuen Leitlinie
●Entscheidungsfindung,
Wissen:
Das
nutzen von Schwarmintelligenz***,
sprich zum Wohle und Nutzen der Gemeinschaft, als auch der gesamten
Biosphäre der Erde, alle Individuen an Entscheidungsfindungen zu
beteiligen (Nur durch das verarbeiten und berücksichtigen von allen
verfügbaren Informationen/Meinungen ist gewährleistet, dass man die
beste verfügbare Option ausfindig machen und umsetzen kann).
"Nebenbei"
gesagt, ergibt sich daraus auch eine allgemeine bessere Stimmung und
Vorstellung eines jeden Individuum über das andere und alle
zusammen, es sorgt fast schon automatisch für ein Zusammensein,
in dem gegenseitige Anerkennung, Akzeptanz und Empathie für eine
bestmögliche, friedliche Koexistenz sorgen.
Eine
abgespeckte Form von Schwarmintelligenz*** ist übrigens bereits im
Einsatz: Direkte Demokratie, Volksabstimmungen, Bürgerversammlungen
sind da die wohl bekanntesten davon - sie alle berücksichtigen
bereits, wenn auch längst nicht in vollem Umfang, die Prinzipien der
Schwarmintelligenz***.
●Arbeit
und Wirtschaft:
Sollten
sich nach dem hedonistischen Grundprinzip* richten, es darf und muss
auch kein Zwang mehr herrschen, das Ziel ist es, aus seinem Leben und
seinen Fähigkeiten, das jeweils beste zu machen - denn wir hätten
bereits aktuell die Möglichkeit ohne Probleme alle Menschen zu
versorgen oder sich selbst versorgen zu können, wenn wir es nur
wollten. Daraus ergibt sich die
Ungeheuerlichkeit, dass alle Menschen, die heute an Hunger und
sonstigen fundamentalen Bedürfnissen leiden und sterben, einer
direkte Folge unseres Verhaltens zum Opfer fallen: Wir könnten
(Dafür sorgen das Niemand leidet oder stirbt wegen fehlender
Nahrung, Wasser usw.), wollen und/oder tun es aber nicht!
●Neben
diesem Fakt des nicht Wollens, erscheint mir auch folgende Forderung
an eine zukünftige, angepasste Wirtschaft als dringend notwendig:
Das Wirtschaftssystem muss zumindest auf Vernunft,
Tatsächliche Nachfrage und Verhältnismässigkeit basieren,
nicht auf die Produktion von
aberwitzigem Überschuss und Gewinn zugunsten einigen Privilegierten,
und damit Unmengen an Waren, die auf Kosten unserer Umwelt der
Gegenwart als auch der Zukunft produziert werden, sprich also auf
Kosten der grossen Allgemeinheit.
Würden
diese Grundsätze berücksichtigt und umgesetzt, hätten wir
automatisch genug Ressourcen, um wie etwas weiter oben angesprochen,
alle Menschen auf der Erde versorgen zu können, ohne unsere Umwelt
zu gefährden.
Es
darf keine eklatante Ungleichheit, wie sie es heutzutage immer mehr
gibt, mehr geben - was nicht bedeuten soll, dass jeder Mensch genau
das gleiche besitzen, das gleiche machen soll, sondern im Kern geht
es hier um das Recht, welches von
niemandem gegeben noch genommen werden kann, zu Leben: Und dazu
gehört vor allem und unabänderlich die Existenzsicherung wie
Nahrung und Wasser für alle.
●Mensch
und Biosphäre Erde:
"Vernunftgeleiteter"
Umgang des Menschen mit der Biosphäre der Erde, nach den Prinzipien
des Hedonismus* soll auch die gesamte Biosphäre der Erde, also alles
Leben, Pflanzen und natürliche Ressourcen durch den Menschen
behandelt werden. Dies nicht zu tun wäre nicht hedonistisch, und
auch nicht aus der Sicht unseres Grundverhaltens konsequent: Wir
handeln und Leben aus Eigennutz, "positiv" egoistisch - wir
brauchen(Und zwar sowohl im Hier und Jetzt, als auch in der Zukunft),
wir sind Teil der ganzen Umwelt, die eine Biosphäre, und zwar in dem
Zustand, dass alles Leben auch in der Zukunft noch einen Nutzen für
sich daraus ziehen kann.
●Darum
ist Umweltschutz und Nachhaltigkeit, zukunftsorientiertes Denken und
Handeln eine Grundvoraussetzung für den Fortbestand sowohl unserer
menschlichen Zivilisation, als auch für die weitere Existenz der
Biosphäre der Erde insgesamt.
Es
darf nicht so sein, dass diese Fragen, diese Aspekte wie bisher als
unter ferner liefen behandelt werden, sondern es muss uns klar sein
und werden, dass diese Fragen(Wie wir sie stellen, angehen und
beantworten) über unser aller Sein oder Nichtsein entscheiden werden
- wenn nicht Heute oder Morgen, dann doch in der Zukunft.
●Das
Leben:
Jeder
Mensch "hat"(und zwar von keinem Staat, von keiner
Religion, sondern die reine Existenz bedingt dies) das Recht auf
Leben, und zwar egal wo, solange die Grundprinzipien der
hedonistischen Lebensweise* beachtet werden. Daraus ergibt sich für
mich ebenso, das mit nichts zu begründende Recht des Staates oder
irgendeiner Institution, Menschen durch die Vergabe eines Passes und
ähnlichen Dingen an sie, ich nenne es mal
"Staatsangehörigkeitspflicht",
erst zu einem "vollwertigen Menschen" zu machen. Dies
mag übertrieben klingen, aber beschreibt doch die Realität: Besitzt
ein Mensch keinen Pass, so hat er vorsichtig ausgedrückt doch
erhebliche Einschränkungen zu befürchten(Abschiebung), in seinem
Recht zu Leben - ganz so, als ob es jemanden gäbe, der über die
Existenz eines Menschen verfügen und ihn danach bewerten könnte,
als ob jemand besser, berechtigter sein könnte als jemand anders.
Darum:
Ein Mensch, natürlich wie auch jede andere Lebensform auf unserer
Erde, bringt das Recht zu Leben mit seiner Geburt mit(Und so
verwirrend es auch sein mag: Das
Recht gab ihm niemand, es ist einfach da mit dem Ereignis seiner
Geburt), und das ist untrennbar mit ihm verbunden, und ist mit
der Praxis der Abschiebungen als auch mit der Entscheidung und
Verfügungsgewalt über sein Leben(Zum Beispiel bei der Anwendung von
Todesstrafe, aber auch bei der Sterbehilfe) absolut nicht zu
vereinbaren.
●Staat
- Institution - "Macht" und Durchsetzung von Leitlinien
●Der
Staat/Institution:
Die
Grundfrage ist, braucht es überhaupt irgendeine Form von Staat, von
Organisation für das Zusammenleben der Menschen, oder ist eine Form
von positiver Anarchie**** die bessere Lösung?
Daraus
ergibt sich auch die berechtigte Frage, braucht es für eine
Gesellschaftsordnung eine Kraft, eine Art von Kontrolle über die
Einhaltung der Leitlinien?
Der
Staat sollte als reine Aufsicht und Organisationsinstitution wirken
können und müssen, denn ich komme bis jetzt noch auf keine andere
Lösung, als das der Staat oder eben eine dementsprechende
Institution vonnöten ist, um mit Sicherheit am Beginn als auch
während des Prozesses einer Veränderung der Gesellschaftsform zu
gewährleisten.
Ich
sehe hierbei eine schwierige Frage: Gerade im Hinblick auf die
ausufernden Verhaltensweisen des absoluten Kapitalismus, der Macht
des Geldes, der virtuellen Gewinnmaximierung durch immer weniger
Individuen, und der auch auf lange Sicht nicht ersichtlichen
positiven Veränderung dessen, sowie die immer rasanter zunehmende
Ungleichheit und Existenzgefährdung von immer mehr Individuen, ist
eine vernünftige, zeitnahe Entscheidung vonnöten - ich komme nicht
umhin einzugestehen, dass hier der Staat befugt, ja sogar
verpflichtet und auch in der Lage wäre, seine Macht dementsprechend
auszuüben, zum Wohle aller und nicht nur einzelner Individuen.
Unter
diesen Voraussetzungen wäre eine gewisse Art von zentraler Aufsicht
seitens einer Institution, des Staates vorstell und begründbar:
Andererseits
haben wir damit wieder eine Problematik, wo mit Macht, mit Zwang,
Gewalt, sprich Gesetzen gearbeitet wird - auch wenn man es schönreden
könnte, indem man sagt, es geschieht ja für die neue, bessere
Gesellschaftsform - aber genau dies soll nicht mehr so sein.
Man
kann nicht mit etwas "bösem" das "Gute"
hervorbringen, ohne Gefahr zu laufen, den wohlbekannten
Nebenwirkungen ausgesetzt zu sein - ein Kreislauf, den wir Menschen
endlich zu durchbrechen in der Lage sein sollten, bevor ein neuer
Versuch von der Einführung einer neuen Gesellschaftsform erneut in
Angriff genommen wird ohne zu scheitern.
Der
Staat, oder eine Institution als Aufsicht der Menschen könnte in der
Zukunft, wenn es denn eine neue Gesellschaftsform nach den Prinzipien
des Hedonismus geben würde, überflüssig werden - Stichwort dazu
Selbstregulation, und daher wäre eine zentrale Macht als auch
Aufsichtsorganisation entbehrlich.
Genauso
überflüssig wie unsinnig wären dann auch Grenzen, zumal
Staatsgrenzen (Sie sind auch Heute
schon eine schlechte Reaktion auf unseren unbewussten Unwillen,
anderen Individuen, als auch Gruppen, genau so wie uns selbst zu
vertrauen. Anstatt sich dieser Problematik zu stellen, stecken wir
immer öfters den Kopf in den Sand und grenzen uns gegenseitig immer
mehr ab: Die Folgen kann jeder, wenn er es denn will, täglich in den
Nachrichten aus aller Welt sehen).
●Staat
- Staatsmacht:
Hergeleitet
aus den Überlegungen und Voraussetzungen für eine weitere
notwendige Existenz, besser gesagt Nutzungsberechtigung einer
Institution wie ein Staat, ergibt sich auch die folgende Problematik:
●Militär
und Polizei und ähnliche Organisationen: Sind abzuschaffen
oder zumindest umfassend anzupassen, um Auswirkungen von Macht,
Sonderstellung und Missbrauch zu vermeiden.
●Abschaffung
von (Staats)Grenzen die sich auf eine imaginäre Institution
berufen, vor allem der aus ihnen abgeleiteten sehr realen Macht und
Gewaltausübung und Verursachung:
●Eine
solche Staats-Grenze widerspricht dem Menschenrecht
sich frei Bewegen zu dürfen und vor allem ganz besonders dem
Menschenrecht, sich vor einer wie auch immer gearteten
Gefahrensituation für Leib und Leben in Sicherheit zu bringen:
Gerade in solchen Situationen ist es fundamental
unmenschlich und eine Schande für unser angeblich so zivilisierte
Welt, dass man Flüchtlinge, vor was und wem auch immer sie
flüchten mit sehr realen Grenzen, sprich Mauern und Zäune daran
hindert ihr ureigenes Menschenrecht
wahrzunehmen. Und auch wenn Flüchtlinge erst mal diese ersten
äusseren Grenzen eines beliebigen Staates überwunden haben, werden
sie, man kann es einfach nicht anders bezeichnen, wie Kriminelle
behandelt, und in sogenannten Lagern gehalten die nichts anderes als
Gefängnisse darstellen, zumal sie in vielen Fällen auch noch von
bewaffneten Staatsvertretern regelrecht bewacht werden (Man
stelle sich nur mal vor, was dies für die Flüchtlinge bedeutet, die
entweder vor eben solchen Staatsvertretern ihrer Heimat geflohen sind
oder und spätestens auf der Flucht mit ihnen in Berührung kamen).
Ich
frage mich, wie man Menschen, die nichts weiter getan haben als ihr
ureigenes Menschenrecht auf Leben wahrzunehmen, so behandeln kann,
nachdem sie in den allermeisten Fällen bereits auf ihrer Flucht aus
ihrer Heimat auf die Hilfe von "echten Kriminellen"
angewiesen waren - bedingt wiederum in den allermeisten Fällen durch
das Verhalten und Handeln unserer zivilisierten Welt.
●Man
sollte sich einfach mal die einfache Frage stellen, was man als
Mensch, der von einer Gefahr bedroht wird, selbst tun würde, und was
man dann in einer solchen Situation über eine solche reale Grenze
denken würde, die einem daran hindert sich in Sicherheit zu bringen.
●Und
ausserdem stellt sich für mich die Frage, warum man einen Flüchtling
mit Methoden der "Staats-Gewalt" bewachen und behandeln
muss, was haben in einer Situation,
wo Menschen als Flüchtlinge, oder als einfach Reisende auftreten,
Waffen und Gefängnisse und dergleichen zu suchen?
●Dabei
immer zu bedenken ist - eine solche Staats-Grenze beruft sich
lediglich auf eine imaginäre Berechtigung, eine imaginäre Macht und
Ursache einer Institution wie ein Staat, aus der sich aber sehr reale
Wirkungen auf die betroffenen Menschen ergeben.
●Es
darf nicht sein, dass eine solche imaginäre Staats-Grenze, einem
Menschen vorschreibt, dass er, aber andere schon, sie nicht
überschreiten darf und dies auch noch mit allen Mitteln durchgesetzt
wird - Siehe unter anderem bei der "Antwort" der Staaten
bei der Frage, wie man mit Flüchtlingen, Hilfesuchenden umgeht.
Grenzen
im Sinne von Staats-Grenzen repräsentieren eine Abschottungshaltung
gegenüber allen anderen Individuen und Staaten und fördern einen
"negativen Egoismus" in allen Bereichen, sie sind der
Garant für ein Gesellschaftssystem, welches auf der Basis von Leben
auf Kosten anderer und der Umwelt aufgebaut ist:
●Eine
negativ herausragende Folge dieses Gesellschaftssystems ist unter
anderem die vor allem aktuell sehr schnell voranschreitende, sehr
realen Abschottungsbemühungen der europäischen Union, Gebietsweise
sogar mit einem real existierenden Grenzzaun und einer Politik,
die grundlegende Menschenrechte und sogar Menschenleben nicht nur in
Gefahr bringt, sondern sie immer öfter auch, wenn auch bislang "nur"
indirekt, auslöscht.
●Doch
es steht zweifelsfrei fest, gäbe es diese Grenzen und deren Folgen
nicht, würden Menschen die als Flüchtlinge, als Hilfesuchende ihre
Heimat verlassen und ihr Leben woanders leben wollen, nicht dazu
gezwungen sein auf lebensgefährlichen Reisen ihr Ziel zu erreichen -
dass sie dies tun, liegt alleine an dem System der Staats-Grenzen.
Würde
dieses nicht bestehen, oder dementsprechend angepasst bestehen, hätte
man mit wenig Aufwand die reale Chance, das unsägliche Leid dieser
Menschen und die daraus resultierende Kriminalität(Stichwort
Schleuser, Fluchthelfer gegen Bezahlung) zu verhindern.
Und
hier stelle ich die Frage, ob sich eine formal indirekte
Verantwortung für das leiden und sterben von diesen Menschen, nicht
in eine direkte Ursache dessen wandelt:
Als
alleiniges oberstes Ziel einer verantwortungsvollen und vernünftigen
Politik, sowohl bezüglich der eigenen Gruppe als auch aller anderen
Gruppen, sollte das bestmögliche Vermeiden von Leid und Tod so
vieler Menschen wie möglich sein.
●Solche
Staats-Grenzen sind in meinen Augen im Grunde nichts anderes, als ein
Überbleibsel aus der menschlichen Vergangenheit, aus Zeiten wo es
sowohl üblich, als aber vor allem auch überlebensnotwendig war,
dass man sich als Gruppe gegenüber den anderen, den Fremden,
schützen musste - dadurch ergaben sich auch die ersten Grenzen, als
auch alle folgenden Konflikte.
Dieses
System und dessen "Nebenwirkungen" hat sich, obwohl wir
heute ganz andere Voraussetzungen haben, bis heute erhalten, nur das
die Gruppen immer grösser geworden sind.
Es
ist auch eine weitere Ursache dafür, dass die Menschen es bisher
nicht geschafft haben, ihr "Ur-Misstrauen" im Umgang
miteinander zu überwinden, es unterstützt sogar das Weiterbestehen
dieses "Ur-Misstrauens".
●Abschaffung
von Geheimdiensten oder allen dementsprechenden Organisationen und
deren Macht:
Die
Existenzberechtigung solcher Organisationen wird abgeleitet aus einer
imaginären, nicht bestehenden Verpflichtung auf Gehorsam und
Gehörigkeit gegenüber einer herrschenden (imaginären!) Institution
wie ein Staat oder ähnlichem:
Geheimdienste
und ähnliche Organisationen geben vor, im Sinne und für das Wohl
der Gemeinschaft, für das Volk zu agieren.
Wenn
sie denn wirklich für unser aller Wohl arbeiten, warum dann im
geheimen? Wenn es etwas für und im Sinne der Gemeinschaft ist, was
sie tun, dann dürfte diese Frage doch berechtigt sein.
Stattdessen
sind sie lediglich ein Garant, eine Stütze für ein machthabendes,
herrschendes System und stellen eine akute Gefahr für eine
friedliche Gemeinschaft von Menschen dar.
●Vermeiden
von Geheimnistuerei in allen Institutionen wie Staat, Politik:
Der
Staat oder ähnliches ist keine reale Person, keine reales Etwas: Ein
sich beziehen auf den Staat bei jeglichem handeln ist gleichzusetzen
mit einem sich identifizieren, oder sich unterwerfen einer
imaginären, letztendlichen und umfassenden Wahrheit - ein von
niemandem beweisbaren Allwissenden Etwas wie auch Religionen es sind.
Es ist ein Etwas, welches absolut unangreifbar, unhinterfragbar ist,
kurz ein Dogma: Wie gesagt ein imaginäres Etwas, geschaffen nicht
von höheren Mächten oder dergleichen, sondern geschaffen aus
Vorstellungen, Wünschen, und Begehrlichkeiten von Menschen aus
Fleisch und Blut, und damit weit entfernt von irgendwelchen absoluten
Wahrheiten und Unfehlbarkeiten.
●Umsetzung
●Die
Einführung(Einer neuen Gesellschaftsform):
Hier
haben wir zu bedenken: Es sollte
nicht nach dem Prinzip von oben nach unten(Also Staat - Volk),
sondern am besten von unten nach oben(Also Volk - Staat) stattfinden.
Dies hat leider den Nachteil einer womöglich sehr langen Zeitperiode
bis zur Umsetzung, aber auch den Vorteil, dass hierdurch die Idee
langsam, in kleinen Schritten und durch
Einsicht und Verständnis durch die Individuen, Gestalt
annehmen kann. Trotzdem sollte man Überlegungen darüber anstellen,
ob es eine Methode zur Einführung einer neuen Gesellschaftsform
geben könnte, welche eine relativ zeitnahe Umsetzung ermöglicht
(vielleicht in Teilbereichen, damit eine Perspektive absehbar ist),
wie etwa auch die Möglichkeit, aus unserem gegenwärtigen
Gesellschaftssystem heraus aufzubauen.
Nur
müsste dies besser Heute als Morgen geschehen und vor allem auch die
Tatsache berücksichtigen, dass
jeder Mensch eine Perspektive braucht, man muss sehen, fühlen und
erleben können, dass sich etwas in die richtige Richtung(Zugegeben,
der Begriff lässt sich vieldeutig lesen: gemeint ist hier der Weg zu
einer Gesellschaft mit hedonistischen Prinzipien*) tut.
Ansonsten
werden wir weiterhin auf eine Situation, einen Zustand der
Gesellschaft hinsteuern, indem Extremismus jeglicher Art zunimmt und
die Oberhand gewinnt.
●Umsetzung(Einer
neuen Gesellschaftsform):
Die
Frage ist zu stellen, wie, mit welchen Mitteln und Wegen eine
alternative Gesellschaftsform aus den Überlegungen und Ideen hinaus
in die Realität umgesetzt werden kann und sollte:
Zu
berücksichtigen ist dabei einerseits das Wie - wie kann man eine
alternative Gesellschaftsform aus einer bestehenden
Gesellschaftsordnung heraus so bilden, dass man die Fehler
vergangener Alternativmodelle vermeidet, und andererseits mit welchen
Mitteln stellt man sicher, dass die neuen Leitlinien einer
alternativen Gesellschaftsordnung bestand haben, ohne gegen dieselben
zu verstossen.
Damit
wäre man bei der Frage über das Für
oder Wider der Notwendigkeit eines Staates, oder einer ähnlichen
Organisation, angelangt.Oder auch anders ausgedrückt wie man
es am besten anstellen könnte, die Leitlinien einer etwaigen neuen
Gesellschaftsordnung in die Realität umzusetzen, und dafür zu
sorgen, dass sie Bestand haben.
Solange
die Menschen sich nicht von ihrem Verhalten des Ur-Misstrauens
befreien können, denke ich dass die Antwort nur "Für" die
Notwendigkeit eines Staates oder ähnlichem lauten kann.
Hätten
wir dieses Verhalten jedoch überwunden, dann wäre die Antwort mit
Sicherheit mit einem "Wider" der Notwendigkeit eines
Staates oder ähnlichem zu beantworten. Dann wäre die beste Lösung,
eine Gesellschaft über eine Selbstregulation, wie zum Beispiel nach
den Prinzipien des Hedonismus*, zu organisieren.
●Gerichte,
Gefängnisse/Freiheitsentzug, Ahndung von Verstössen gegen
Leitlinien:
Auch
diese Thematik bedarf einer umfassenden Neuorientierung, sowohl,
falls nötig, das Strafmass als auch wer und wie über jemanden
"richtet":
●Eine
Bestrafung oder Strafe erfolgt nicht aus Rache sondern mit dem Ziel,
dass der/die Straftäter/in aus den Fehlern lernt und wieder in die
Gesellschaft integriert werden kann(Siehe Punkt fünf).
●Das
schlussendliche Ziel einer Strafordnung soll im Erreichen eines
Zustandes der Gesellschaft sein, indem sie(Die Strafordnung) sich
selbst überflüssig gemacht hat.
●Höchststrafen:
Eine
Todesstrafe darf es nicht geben:
Dies
würde den Vorstellungen der "Verfügungshoheit"
in allen Belangen eines Menschen widersprechen (Siehe "Das
Leben"), welche besagt, dass
ausnahmslos kein Individuum das Recht dazu besitzt, über das Leben
eines anderen Individuums zu entscheiden oder zu verfügen.
Ausserdem würde man mit einer Todesstrafe auch nicht dem Ziel einer
Strafordnung (Siehe Punkt eins) gerecht werden und lediglich einem
sehr kurzfristigen und zweifelhaften Vorteil (Rache) den Vorrang
geben.
Als
absolute Höchststrafe, im Falle von nicht zu veränderbaren
Straftäter/innen und falls absehbar eine Gefährdung der
Gesellschaft ansonsten nicht ausgeschlossen werden kann, ist ein
lebenslanger Freiheitsentzug anzuwenden.
●Bei
der Verbrechensbekämpfung, bei der Lösung von begangenen Straftaten
als auch bei deren Verhinderung, sind jegliche Formen der Gewalt, wie
jegliche Art von Folter(Psychisch wie physisch), zu vermeiden.
●Bei
der Festlegung des Strafmasses, sind die Ziele einer Bestrafung zu
berücksichtigen(Siehe Punkt eins) und daher unrealistische, lange
Strafen von Freiheitsentzug zu vermeiden: Die möglichst baldige
Wiedereingliederung hat sowohl für die Gesellschaft, als auch für
den/die Straftäter/in Vorteile und ist bei zu langen Strafen unter
Umständen sogar so gut wie unmöglich zu bewerkstelligen.
●Eine
Institution wie ein Gericht oder ähnliches, die die Aufgabe hat
Straftaten, Verbrechen und Verstösse gegen Leitlinien aufzuklären
und zu ahnden, ist so zu besetzen, dass eine grösstmöglichste
Neutralität und Unabhängigkeit in dessen Arbeit gewährleistet ist
und auch bestehen bleibt.
●Waffen,
Armeen, Verteidigung:
Eine
sehr wichtige Frage wäre, ob es möglich ist, in einer neuen
alternativen Gesellschaftsordnung ohne direkte als auch indirekte
Gewalt auf allen Ebenen des Zusammenlebens auszukommen - sprich ohne
Waffen, Armeen, Polizei. Das dürfte jedoch schwierig werden, da man
sich dieser Materie zwar annehmen sollte, dies aber auf vernünftige
Art und Weise zu tun, immer darauf achtend, dass wir seit jeher in
unserer menschlichen Geschichte eine Möglichkeit brauchten um uns zu
verteidigen, und zwar durchaus auf Leben und Tod - dies zumindest
viel, viel früher. Heute könnte man dies durchaus modifizieren, und
ein Recht auf reine Verteidigung
bei einer Bedrohungssituation des eigenen Lebens(Selbstverteidigung)
daraus machen, etwa so in die Richtung von Nicht-Angriffs Strategien,
allerdings viel weitergehend, indem jegliche bewaffnete Gruppen wie
Armeen nicht erlaubt und erwünscht sind.
Dies
würde eine Beschränkung des Rechts auf Verteidigung auf ein
einzelnes Individuum bedeuten, jedoch das Risiko eines
missbräuchlichen Angriff-Krieges durch eine Gruppe von Individuen
wie Armeen ausschliessen.
Auch
wenn es klar ist, dass es eine umfassende Verminderung von Gewalt
jeglicher Art erst geben kann, wenn wir unser Verhalten insgesamt
bereits in die Richtung einer hedonistischen Gesellschaftsordnung
entwickelt haben, müssen wir bereits jetzt damit beginnen, uns auf
den Weg dorthin zu machen.
●Eine
Frage, die in meinen Augen nicht abschliessend und klar und vor allem
schwieriger als gedacht zu beantworten ist, ist die Frage ob wir
Menschen uns dahingehend entwickeln sollen, dass wir Gewalt jeglicher
Art, sowohl in der Vorstellung als auch in der Realität, aus unserem
Leben ausschliessen können?
Ich
sehe da durchaus eine gewisse Problematik in dem Falle, dass wir als
Menschheit, auch wenn es heutzutage noch als reine Utopie zu gelten
hat, eines Tages jeglicher Gewalt entsagt haben, damit jedoch auch
unter Umständen uns die Fähigkeit genommen haben, sich
gegebenenfalls verteidigen zu können.
Allerdings
lässt sich diese Problematik nur begründen, wenn angenommen wird,
dass es in einer fernen Zukunft eine Menschheit geben wird, welche
nach den Prinzipien einer hedonistischen Gesellschaftsordnung* lebt
und somit lediglich der Gefahr eines Angriffes, einer Bedrohung von
Aussen ausgesetzt sein kann: Eine Gefahr von Innen, kann es bei einem
konsequent gelebten Hedonismus* oder ähnlichem, nicht mehr geben.
Klammert
man diese theoretisch mögliche Problematik aber aus, sollte man
einen totalen Gewaltverzicht in allen Bereichen, als angestrebten
Zustand in der Gesellschaft anvisieren.
Neben
der Verhaltensart der Menschen, sich bewusst und unbewusst jederzeit
zu misstrauen(Siehe Ur-Misstrauen), birgt auch jede Form der
angewandten (als auch der imaginären, vorgestellten?) Gewalt das
Potenzial, uns selbst zu schaden, ist ein weiterer Grund dafür, dass
wir uns selber an unserer Entwicklung, an unserer Anpassung hindern.
●Stichworte
für eine neue Leitlinie
●Grösstmöglichste
individuelle Freiheit in allen Bereichen.
●Gleichstellung
- Vermeiden von Ungleichheit:
Gleichstellung,
Gleichberechtigung aller Menschen in allen Belangen, deren
Bedürfnissen und Begehren unter Berücksichtigung der hedonistischen
Prinzipien* oder dementsprechenden Verhaltensregeln.
●Trennung
von Staat und Religion als auch Weltanschauungen. Trennung
insofern, dass sich weder ein Staat, eine Religion oder
Weltanschauung, einen einseitigen Vorteil als auch keine einseitige
Macht erlauben darf.
●Trennung
von Staat und Wirtschaft. Trennung insofern, dass sich weder
der Staat, noch die Wirtschaft, einen einseitigen Vorteil als auch
keine einseitige Macht erlauben darf.
●Analyse
der gegenwärtigen Demokratie/Marktwirtschaft hinsichtlich ihrer
Anpassungsfähigkeit
Ein
Versuch, ausgehend von unserem gegenwärtigen Gesellschaftsmodell,
eine neue, eine angepasste Form zu finden.
|
Demokratie
"Soziale Marktwirtschaft"
|
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Situation/Status
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Ziel/Sinn/Antriebskraft
Status:
Problematik
Anpassung
|
Geld, Macht,
Besitz, Gewinnstreben, Profitstreben, Leben auf Kosten anderer,
Misstrauen
Ungleichheit,
Unruhen, Extremismus, System zerstört sich selbst
Leitlinien des
Hedonismus*
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Grundversorgung
Status:
Theoretisch/Praktisch
Problematik
Anpassung
|
Alle/ Alle die
Arbeit, Geld und Macht haben
Unzufriedenheit,
psychischer Druck, Angst, Extremismus, Unruhen
Arbeit(en) zu
müssen neu definieren, siehe individuelle Selbstverwirklichung,
verbunden mit einer garantierten Existenzsicherung/Grundeinkommen
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Medizin,
Gesundheit
Status:
Theoretisch/Praktisch
Problematik
Anpassung
|
Alle/ Alle die
Geld und Macht haben
Unzufriedenheit,
Angst, Extremismus, Unruhen
Grosszügige,
umfassende Grundversorgung muss für alle ohne wenn und aber und
unabhängig von Geld und Macht verfügbar sein
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Kultur,
Wissenschaft
Status:
Theoretisch/Praktisch
Problematik
Anpassung
|
Alle/ Alle die
Geld und Macht haben
Beschränkung
von Wissen/Bildung, Informationsgewinnung
Schwarmintelligenz
- Möglichst alle Menschen miteinbeziehen, je mehr Infos desto
grösser die Wahrscheinlichkeit, dass man etwas positives
erreicht, Antworten findet
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Meinungsfreiheit,
Information
Status:
Theoretisch/Praktisch
Problematik
Anpassung
|
Ja/bedroht
Unvollständige
Informationen, Beeinflussung, Ausnutzung
Auch hier kann
das Gesetz der Schwarmintelligenz herangezogen werden, lieber zu
viel als zu wenig Informationen("Zensur" oder Auswahl
soll jeder selbst treffen), Sicherstellung von unabhängigen
Nachrichtenagenturen/Radiostationen/Fernsehsender/Zeitungen
möglichst ohne Zwang über "öffentlich rechtlichen
Rundfunk"(Risiko der Beeinflussung durch Staat,
Institutionen, Interessengruppen)
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Gleichstellung
Mann - Frau
Status:
Theoretisch/Praktisch
Anpassung
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?/Nein
Umsetzen, ohne
Quoten und Zwang, sollte selbstverständlich sein
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Glauben,
Religion, Weltanschauung
Status:
Theoretisch/Praktisch
Problematik
Anpassung
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Ja/Nein
Quelle für
Angst, Extremismus, Unruhen
Privatangelegenheit,
damit ist erheblicher Zündstoff für Unruhe, Gewalt und sogar
Krieg beseitigt oder wenigstens gemindert
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Trennung
Staat-Religion
Status:
Theoretisch/Praktisch
Problematik
Anpassung
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Ja/Nein
Quelle für
Angst, Extremismus, Unruhen
Trennung in
der Realität konsequent umsetzen
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Individuelle
Verwirklichung/Arbeit
Status:
Theoretisch/Praktisch
Problematik
Anpassung
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Ja/Alle die
Geld und Macht haben
Unzufriedenheit,psychischer
Druck, Angst, Extremismus, Unruhen
Jeder
darf/soll seinem Selbst entsprechen, das tun was ihm liegt und
entspricht
|
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Bevormundung,
Verfügung
(Über sich
Selbst und seinen Körper)
Status:
Theoretisch/Praktisch
Problematik
Anpassung
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Staat/Gesetze,
Militär(Verfügung über das Leben), Gesundheit(Medizin, Drogen),
Gerichte(Gefängnisse, Strafen)
Ungerechte
(angewandte) Steuerpflicht, Sozialversicherung und
Krankenkassenpflicht, Staatsangehörigkeitspflicht
Staatsgewalt/Gesetze
auf Minimum beschränken, Abschaffung jeglicher Pflicht oder Zwang
betreffend für etwas(Wie "Vaterland", "Ehre")
sein Leben gefährden oder opfern zu müssen, Steuerpflicht -
falls noch nötig - ohne wenn und aber dem Einkommen oder der
realen Möglichkeiten jedes Einzelnen anpassen, Sozial und
Krankenkassenpflicht streichen - die Grundversorgung ist ja(Siehe
Medizin/Gesundheit) gesichert,
Staatsangehörigkeitspflicht/Abschiebungen abschaffen(siehe das
Leben)
|
|
Entscheidungs-
weg, findung
Status:
Theoretisch/Praktisch
Problematik
Anpassung
|
Von
oben(Staat) nach unten(Volk)
Unzufriedenheit,
Desinteresse, Abhängigkeit, Ausgeliefertsein
Von allen für
alle
Einführung
einer "direkten Demokratie", einer
Politik/Entscheidungsfindung der kurzen Wege und des Wissens, dass
man als Einzelner in der Entscheidungsfindung auch gefragt und
erwünscht ist, unter Teilhabe aller interessierter Menschen(Siehe
Schwarmintelligenz)
|
●Links/Bücher:
(Internet)
Auf
dieser Seite findet man viele interessante und lesenswerte
Informationen und Texte zum Thema Humanismus in der Gesellschaft, und
vor allem auch dahingehend, wie solche Ideen praktisch umgesetzt und
gelebt werden können, sprich Vorstellungen zu neuen
Gesellschaftsordnungen und ähnlichem, wie zum Beispiel:
●Dazu
findet man vor allem Texte von verschiedenen Autoren unter der Rubrik
Neues,
Termine.
(Internet)
●Unter
Mut
zur Wende, findet man einen Text, einen
Vorschlag von Camille Schmid aus der Schweiz, zum Thema einer neuen
Gesellschaftsordnung im Sinne des Humanismus
(Internet)
●Auch
empfehlenswert ist die Rubrik Organisationen
und Personen, wo man Links zu diversen
Organisationen, welche sich mit dem Thema Humanismus und Atheismus
beschäftigen findet.
(Internet)
●Die
Kunst der Gefühle von Dieter Dieterich über
Friedrich Cramer.
(Internet)
(Internet)
●Jeremy
Locke, Das Ende des Bösen, Übersetzt/Herausgegeben von Rudolf
Engemann:
(Buch,
original englischsprachige Ausgabe frei im Internet herunterladbar)
Ein
Aufruf zu einer neuen Gesellschaftsordnung, in der das Individuum,
die Selbstverwirklichung und Eigenverantwortung in allen Belangen im
Mittelpunkt steht, sowie es keinen Staat oder sonstige Institution
mehr geben soll. Wie ich finde tendierend in die Richtung, die ich
weiter oben im Text bereits vorgestellt habe, eine Gesellschaftsform
begründend auf positiver Anarchie****.
●FreiwilligFrei.de
- "Die Website für freiheitliche Videos, Texte und Podcasts"
(Internet)
●Michael
Schmidt-Salomon, Manifest des evolutionären Humanismus, Alibri
(Buch)
●Michael
Schmidt-Salomon, Hoffnung Mensch, Eine bessere Welt ist möglich,
Piper
(Buch)
●Arno
Gruen, Wider den Gehorsam, Klett-Cotta
(Buch)
●Arno
Gruen, Dem Leben entfremdet, Warum wir wieder lernen müssen zu
empfinden, Klett-Cotta
(Buch)
●Andreas
Kilian, Egoismus, Macht und Strategien, Soziobiologie im Alltag,
Alibri
(Buch)
●Bernulf
Kanitscheider, Das Hedonistische Manifest, Hirzel
(Buch)
●Thomas
D.Seeley, Bienendemokratie, S.Fischer
(Buch)
●Legende:
*
Tue nichts, was dir oder andere auf lange Sicht schadet, als auch
dich, oder andere, im Empfindungsvermögen in der Zukunft behindern
wird ...
Das
Erlangen, Erleben und Vermehren von Freude, Glück und Lust bei
gleichzeitigem Vermeiden von Trauer, Unglück und Unlust, stellt also
unseren Lebensinhalt wie auch Ziel dar
**
Siehe meine Buchbesprechung von Bernulf Kanitscheider "Das
hedonistische Manifest"
***
Siehe meine Buchbesprechung von Thomas D.Seeley "Bienendemokratie"
****Positive
Anarchie: Darunter verstehe ich für mich eine Art des Zusammenlebens
nach den Leitlinien des Hedonismus(Siehe *) und möglichst wenig
direkte, zentralisierte Führung. Darunter verstehe ich aber
keineswegs die uns bisher unter diesem Begriff bekannte Form der
absoluten Gesetzlosigkeit, mit Gewalt usw., sondern eine neue Form
der Anarchie, welche das Individuum, seine Freiheit und sein Wohl
durch Anwendung der Leitlinien des Hedonismus mittels einer Art von
Selbstregulation berücksichtigt und gewährt.
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